Gespräch mit Ronny Blaschke

Lange dominierte Donald Trump die Schlagzeilen zur Fußball-WM 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet. Das änderte sich im Februar, als die Tötung des mächtigsten Kartellbosses in Mexiko eine Welle der Gewalt auslöste. Seit Jahrzehnten gehört die organisierte Kriminalität zu den größten Wirtschaftszweigen in Mexiko. Mehr als 130.000 Menschen gelten dort als „verschwunden“. Vor allem junge Männer, die von den Drogenkartellen gewaltsam rekrutiert und ermordet wurden. In Guadalajara, einem von drei mexikanischen WM-Standorten, werden immer wieder Massengräber entdeckt. Und so dürften auch die Kartelle von der WM profitieren, vor allem durch die wachsende Nachfrage nach Prostitution und durch illegale Beteiligungen an Bauprojekten. Wir wollen über die Hintergründe diskutieren und die Frage aufwerfen: Sind WM-Spiele in Mexiko angemessen und sicher? Es diskutieren: Ronny Blaschke, Buchautor und Journalist mit Fokus auf politische Themen im Fußball; Dr. Luis Mejía, Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher

Sa. 28.03.
15:00
Veranstaltungsort:
Anmerkung:

Im Griff der Gewalt - Die WM und die Kartelle in Mexiko. Ronny Blaschke und Gast diskutieren.