Über das Festival

Geschichte

2004 fand das in Berlin ansässige Internationale Fußballfilmfestival „11mm“ das erste Mal statt, weltweit auch das erste seiner Art.

Viele Fußballfilme bieten auch die Möglichkeit der Anschlusskommunikation und des interkulturellen Dialogs: Das Reden über den Sport, der Austausch von Fachwissen und fußballerischen Meinungen über soziale Grenzen hinweg, stellt auch den unterschiedlichsten Zuschauern eine unproblematische kommunikative Verkehrsform zur Verfügung.

Überall auf der Welt spricht Fußball die gleiche Sprache – und ermöglicht deshalb den filmischen Zugang zu Problemen und Lebensweisen, ist somit auch eine Basis für interkulturelles Lernen. Fußball ist weit mehr als ein Spiel – Fußball im Film ist ein wunderbarer Weg Kultur ins Spiel zu bringen.

Jan Tilman Schwab, Autor „Fußball im Film“ – Lexikon des Fußballfilm
Birger Schmidt, Festivalleitung 11mm – das Internationale Fußballfilmfestival

Fussball & Film

Als Europas größtes und ältestes Fußballfilmfestival vermählt das 11mm seit 21 Jahren Kino und Fußball in Berlin. Das fünftägige Festival zeigt herausragende Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus aller Welt und versteht dabei den Fußball als Spiegel gesellschaftlicher Realitäten: politisch, emotional, widersprüchlich. Zwischen großen Turnieren und lokalen Geschichten, Fankultur und Machtstrukturen, Pop und Poesie entsteht jedes Jahr aufs Neue ein diverses Programm aus Filmen, Events und Gesprächen mit Filmschaffenden, Protagonist*innen und Gästen aus Sport, Kultur und Kino.

11mm ist Treffpunkt und Diskursraum zugleich – für Filmemacherinnen, Fußballfans, Kinoliebhaberinnen und Neugierige. Wettbewerbe, Wiederentdeckungen, Talks und Bildungsformate öffnen neue Perspektiven auf das globale Phänomen eines Spiels. Fußball wird hier nicht nur gefeiert oder besprochen, sondern herausgefordert: als kulturelle Praxis, als Spiegel unserer Gegenwart, als Stoff für großes Kino.